Samstag, 6. Januar 2018

Von besoffenen Babysittern, Behinderten und einem Lerngeschenk

Natürlich macht eine Firma, bei der es weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld gibt, zwischen den Jahren nicht zu.
Und so saß ich im Büro und konnte, da Restdeutschland geschlossen hatte und so für sehr wenig Arbeitsaufkommen sorgte, das Liebengebliebene wegarbeiten.


Die Neue war auch da. Eine sehr sympathische Dreißigerin.
Als sie uns erzählte, dass sie 3 Wochen zuvor geheiratet hatte, fielen bei uns anderen unisono die Kinnladen.
30 und frisch verheiratet??
Die verabschiedet sich spätestens in 1 Jahr in MuSchu und wir Zurückgebliebenen können wieder im Akkord malochen!

Grad neulich, als eine der Minijobberinnen in MuSchu ging, hatte ich erfahren, dass der Chef sie sogar wissentlich schwanger eingestellt hatte. Ungewöhnlich.

Sie fehlt mir sehr, denn sie hat ordentlich was weggearbeitet.
Überhaupt, wenn man sich unsere Truppe mal ansieht:
alle behindert. Eine Kollegin ist einarmig. Ein Kollege hat MS. Der EDVler ist taub. Mein Vorgesetzter hat Bechterew. Die Personalerin ist kleinwüchsig. Die Chefsekretärin ü70 und die Buchhalterin adipös per magna.
Ein Auffangbecken für Versehrte.
Was denkt der Chef sich dabei?
Ist er ein Heiliger oder will er bloß Zuschüsse absahnen?
Und wie passe ICH da überhaupt rein? Ich bin fit. Was ist also meine Behinderung? Alt und langsam? Nicht sehr helle? Oder ist es Lucky?

A propos.
Luckys neuestes Lieblingswort ist "Penner".
Kann sein, dass er da vielleicht beim Autofahren mal was aufgeschnappt hat. Wenn ich am Steuer sitze, bin ich nämlich nicht mehr ich selbst (also Dame mit Contenance); den ersten Herzklabaster habe ich schon hinter mir, wenn ich noch keine 100 m gefahren bin.
Ich glaube, das sind die Dämpfe in so 'nem Wagen. Benzin, Kühlflüssigkeit und was da sonst so 'rumwabert. Gesund ist das nicht.

Jedenfalls ist so ein Kind mit Faible für böse Wörter doof. Am Weihnachtssamstag war ich mit ihm bei Rewe und wie wir da so an einer Mutter samt Teenietöchtern vorbeirollten, rief Lucky mit glockenhellem Stimmchen: "Hallo, was macht ihr da?". Mutter und Töchter guckten verzückt, da schob er auch schon nach: "ihr P....". Da ich schon sowas geahnt hatte, hielt ich ihm blitzschnell die Hand vor den Mund, um "enner" zu verhindern.
Puh, Ruf als süßes Bübchen nochmal gerettet, wa?
Dank' mir später.
Du Penner.

Ich war heilfroh, als die Kigaferien vorüber waren und ich die Erziehungsaufträge wieder ans Personal abgeben konnte.
Aber vorher galt es, die Ferien zu überbrücken.
Elvis, Motorradbraut und Pilot - bitte übernehmen Sie!


Der Pilot hatte seinen Betreuungsauftrag, wie erwartet, vergessen.

...und so hatte er 3 Tage lang seine beiden Kinder, die sich übrigens noch gar nicht kannten, zu beaufsichtigen. 3 Tage Ananas aus der Dose, Würstchen und Nutella und, da der Pilot offenbar an einer Urinphobie leidet: tagsüber Windeln für den eigentlich trockenen Lucky. Korrigiere: nicht Windeln, sondern nur Windel. Eine. Für 8 Stunden.
Jedenfalls habe ich seitdem nichts mehr von ihm gehört; ich nehme an, er ist kurzfristig zur Kur gefahren.

Was Elvis betraf, war ich doch ob seiner Babysitter-Qualitäten ein klein wenig verunsichert, nachdem der Kleine neulich unter seiner Obhut den halben Hausstand aus dem Fenster geworfen hatte, glücklicherweise aber nicht selbst hinterherfiel.
Es schmälerte meine Verunsicherung wenig, als er an seinem 1. Einsatztag erst um 5.30 Uhr von einer Party heimkam und seinen Rausch ausschlief, während Lucky lustige Dinge tat wie Schränke ausräumen oder einen Stuhl ans Fenster im Treppenhaus ziehen, um zu gucken, wann ich nach Hause komme.


Einzig die Motorradbraut (17) hatte alles im Griff.


Und dann waren die Feiertage auch schon vorbei und Tadaa! 2018 ist da.

Und hier noch mein Lerngeschenk aus 2017 für euch:

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Wie ich mal fast einen schönen Geburtstag feierte

Neulich wurde ich alt.
Ziemlich alt.
So alt, dass man nicht mehr von "Lebenshälfte" reden kann, sondern vom letzten Drittel.
Alles, was jetzt nur noch kommen kann ist Krankheit, Siechtum, Tod.
Was den Tod betrifft, schaue ich mir seit ein paar Monaten mit nahezu obsessiver Besessenheit Sterbevideos bei Youtube an.
Ja, gibt es.

Die Wochen vorher bewahrte mich mein abartig stressiger Job und die Annahme zweier Kolleginnen, dass ich 40 würde, davor, depressiv zu werden und an meinem Geburtstag selbst wollte ich das Beste daraus machen, in dem ich am Abend mit ein paar Leuten Essen ging.

Während ich den 40. noch groß gefeiert hatte, so richtig mit Location mieten und Unterhaltungsprogramm, wurde es diesmal, aufgrund einiger in den letzten 10 Jahren Weggestorbener und/oder Rausgekickter, klein und ruhig.
"Gesetzt" heißt das dann wohl.


Frühstück, einsam.
(Lucky guckte lieber Kika und Elvis schlief
den Rausch einer Fachschaftsparty aus.)
Mit Blumen, selbstgekauft(!).



Und ja, ich trug ein Krönchen!
Na und?!




Ich bekam einen Selfiestick und kann meine Outfits nun immer komplett knipsen!
(Also, sobald ich 'raushabe, wie. *hüstel*).
Ich stellte 6 Outfit bei Instagram zur Auswahl und die Mehrheit entschied sich ...
- nicht für das da oben, da der Favorit einen riesen Fettfleck aufwies.



Ab 50 bekommt man offenbar diese typischen Altmenschengeschenke.
Wenigstens konnte man's essen.
(Pro-tipp: sollte mir irgendjemand in der Zukunft eine Kerze mit meinem Namen
oder schlimmer: mit einem Bibelvers drauf, schenken, den töte ich mit der noch
verbliebenen Kraft meiner arthritischen Pfoten, werde davon ein Video machen und
es bei Youtube hochladen, damit alternde Frolleins sich das dann abends alleine
auf ihrem Sofa ansehen können und anschließend vor lauter Herzklopfen nicht
in den Schlaf kommen.)
Aber ..äh.. ich schweife ab.

Ich trug also das adrette Twinset, die Haare lagen gut, der Babysitter kam pünktlich und Elvis und ich machten uns auf zum Restaurant, wo uns mich die anderen schon erwarteten.
Drücker, Küsschen, Smalltalk und Geschenke wurden ausgetauscht.

Wir setzten uns und kaum hatten wir unsere Getränke bestellt, rief der Babysitter an, um ins Telefon zu heulen, dass Lucky sich ganz komisch benehmen würde:
"Eierloch" und "dämlich" hätte er sie genannt, sie mit Autos beworfen und ihr die KiZi-Tür vor der Nase zugeschlagen und sie wüsste jetzt auch nich *mimimi*...

Fun fact: sie (22) macht gerade eine Ausbildung zur Pädagogin.

Das Gör geht mir unter der Woche schon genug auf den Sack, weil es vor 10 nicht in den Schlaf kommt und mich so meiner kompletten freien Zeit beraubt, und nun versaute es mir meinen Geburtstag?
Meinen einzigen 50.??
Die 3 kleinen Stündchen, die ich relaxed und ohne Blagengedöns verbringen und in denen ich mich feiern lassen wollte????
Nü, das war wohl zuviel verlangt.
Ich stand kurz vor'm Apoplex. Mit Tetraplegie!

Elvis, der Gute, bot an, nach Hause zu fahren und an Heulsusis Stelle auf Lucky aufzupassen.
Aber da Frauen jedweden Alters kleine Kinder ja supisüß finden (also außer Frauen, die gerade im Besitz eines kleinen Kindes sind) wurde ihm von den Anwesendinnen aufgetragen, das Kinde geschwinde herzuholen.
Die Herren der Tafelrunde und ich weinten in unsere Schnapspinnchen.

Wie der Rest des Abends verlief, könnt ihr euch denken:
ist ein Kleinkind anwesend, dreht sich alles um's Kleinkind.

Sehr lecker war's!

Tja, und das war's mit meinem Fuffzichsten, nech.
Mehr gibt's dann auch tatsächlich nicht zu erzählen.

Ach doch...
Als wir spätabends nach Hause kamen, klingelte Lucky bei meiner muffeligen Übermirmieterin.
(Ja, genau die, die sich bei der Vermieterin beschwert hat, dass er zu laut badet.)
Arschblag.

Ich setze allerdings große Hoffnung in meinen 60.
Dann ist Lucky 13 und seit 3 Jahren im Internat.




Und hier noch die wichtigen Weisheiten einer Fuffzichjährigen:
- hock' dich beim Kotzen hin (ggfls. "Plexus oesophageus" googeln)
- Männer sind alle gleich
Doch.
Dohoch!
WOHL!
- einem Selfiestick liegt kein Manual bei
- vergeude keine Zeit damit, darüber nachzudenken, was andere über dich denken. 99% der anderen sind so mit sich selbst beschäftigt, dass es sie einen feuchten Furz interessiert, was du tust oder lässt
- wenn man wegen einer Blasenentzündung ein Antibiotikum nimmt, stinkt der Urin nicht nach Spargel, egal wie viel du davon verdrückst.
- im Manhattan Icetea ist kein Eistee

Sonntag, 3. Dezember 2017

Zwangsurlaub

Freitag kam ich ins Büro und erfuhr, dass ich in der kommenden Woche Urlaub zu nehmen hätte, denn die 2017er Urlaubstage dürfen nicht in 2018 mitgenommen werden.
Die Streber-Kollegin (die mich anfangs "langsam, weil alt" genannt hatte und mit der ich witzigerweise mittlerweile ziemlich dicke bin) hatte flugs in einer Excel-Tabelle ausgerechnet, wer von uns wann Urlaub nehmen müsse und ob ich was dagegen hätte, direkt ab Montag zuhause zu bleiben.
Hatte ich nicht.


Montag:
Ich fahre zu Elvis in die Sehr Große Stadt. Er möchte zu Ikea.
Da ich mich sehr selten in sehr großen Städten aufhalte, bin ich mit 28-spurigen Fahrbahnen überfordert und verwechsle prompt eine Auffahrt mit der Ausfahrt (nein, nicht als Geisterfahrerin! Malt's euch halt auf.)
Wusstet ihr übrigens, dass es Regeln für das Fahren innerhalb mehrspuriger Kreisel gibt? Naaa? Nee, ne?

In der WG angekommen bietet sich ein, oberflächlich betrachtet, gutes Bild: aufgeräumt und neutral riechend, aber in den Ecken tummeln sich Staubballen in Basketballgröße, im Kühlschrank finde ich Biowaffen (Eier, abgelaufen vor 3 Wochen) und ich zähle 6 Bierkästen, 14 Wodkaflaschen und keinen Staubsauger.
Im leeren 30 qm-Wohnzimmer steht ein Tisch, auf dem 2 Sprudelkästen und ein Pappbecher stehen. Ich will die Kästen vom Tisch räumen, darf aber nicht, da dieses Arrangement offenbar das Setting eines komplizierten Trinkspiels darstellt.
Der Verlierer muss den Sprudel trinken. Sagt Elvis.

Die Sehr Große Stadt ist so groß, dass die Strecke WG - Ikea genauso lange dauert wie Sauerland - WG, obwohl wir uns nur innerhalb der Stadt bewegen.
Ikeas sehen offenbar überall gleich aus: 17 Stufen hoch in die Showrooms, "Restaurant", 12 Stufen runter zum Kleinkram, SB-Halle, Kassen, links Kekse, rechts Hotdogs.
Ich verlasse den Laden mit 2 Ursulas (wer hat denn das vermasselt?? Däckö, Stryck oder Flaussyk - ok, aber URSULA?!)



Dienstag:
Eine Firma, bei der ich mich im Frühjahr bereits vorgestellt hatte, lädt mich zum 2. Gespräch ein.
Ich starte früh in die 15 km entfernte Stadt und liege sehr gut in der Zeit als ich mich knapp 1 km vor'm Ziel verfahre, trotz Navi (JA, DAS GEHT!). Wie wir wissen, ist Autofahren nicht gerade mein Hobby.
Also nochmal rund um den Pudding. Die Straßen sind voll und ich stehe 2 Minuten vor'm Termin vor der Firma. Es gibt keinen eigenen Parkplatz und so klappere ich alle Tipps der Tippse ab: Aldi, Getränkemarkt, Rathaus, Querstraßen. Alles voll. Parkhaus 4 km entfernt.
Laut Sekretärin ist das immer so.
Also jeden Tag rumgurken bzw. ins teure Parkhaus und 4 km quer durch die Fußgängerzone latschen? Nach 15 Minuten Gesuche greife ich zum Handy und sage ab.
Ich will mich schließlich verbessern.

Abends grabscht sich Lucky die Cornado-Tüte. Ich nehme sie weg, immerhin hatte er schon Gummibären. Er holt tief Luft, um loszubrüllen und ZACK! steckt ein Cornado in der Luftröhre.
Er röchelt und guckt erschrocken.
Ich halte ihn kopfüber über die Badewanne und wemmse auf den Rücken.
Er kotzt. Wieder auf den Beinen röchelt er nicht mehr, läuft aber dunkelrot an, das Gesichtchen ganz verzerrt.
Scheiße! Wen rufe ich zuerst an? Alltimeretter Nachbar Pellwitz oder den NAW??
Ich lasse Lucky nochmal über der Wanne baumeln.
Nochmal klopfen, nochmal kotzen und ZACK! ist das Cornado raus.
Lucky möchte an dem Abend nix mehr essen und geht widerstandslos ins Bett.
Puh. Mit diesem Kind machste was mit. Sowas ist dem lieben Elvis nie passiert.


Mittwoch:
Da ich mir bei der "21kg-Lucky-über-der-Wanne-baumeln-lassen"-Challenge was gezerrt habe, bleibe ich mit Rücken-/Nacken-/Kopf und Nurofen-Erdbeer-Overdose zu Hause und wasche mir den Wolf.
Ich freue mich auf's Shoppen in der Großen Stadt morgen.

Nachmittags hat Lucky seinen ersten Frisörtermin.
Ich habe Angst. Fabienne nicht.
Während sie Luckys Babyflaum wegsäbelt, redet sie pausenlos auf ihn ein. Er schweigt und guckt. 
Entweder ist er tatsächlich unbeeindruckt
oder er hat einen Zuckerschock dank der Gummibären,
die Fabienne ihm zuvor verabreicht hat. 
Kann auch sein, dass er sich gar nicht angesprochen fühlt,
denn sie nennt ihn Gustav. So heißt aber nicht das Kind,
sondern sein Plüschtier, was sie aber erst beim Bezahlen schnallt.


Donnerstag:
Nachts hat es 0,431 mm geschneit und der Verkehr liegt brach.
Laut Radio hat die Schneekatastrophe ausgerechnet die Große Stadt am übelsten erwischt.
Oh nein! Nicht noch ein Tag zuhause!!
Mittags rufe ich eine dort wohnende Bekannte an; sie sagt, die Straßen seien frei und der Katastrophenschutz abgezogen (Scherz!).
Danke, Radio Sauerland, du Lügenpresse!
In der tollsten Boutique des Sauerlandes finde ich wider Erwarten nix dolles, entscheide mich aber für ein paar Teile im Menopausen-Look (googelt mal #menocore - leider kein Scherz): eine Jogg-Jeans im Nubuk-Look, sieht cool aus und lässt die Wampe unbemerkt vor sich hinwabbeln; einen Fledermausflauschpulli, der garantiert keine hitzewellenbedingten* Schweißflecken sichtbar werden lässt und ein Shirt, das den cellulitösen Hintern gut bedeckt.
*die ich gar nicht mehr habe, dank Mönchspfeffer
Eine Klamotte von DooF - wer hätte sie nicht gern?!



Freitag:
Der Mittwoch rächt sich jetzt: ich bügele mir den Wolf.
Und dekoriere die Hütte weihnachtlich.
Außerdem will ich mal wieder was bloggen: Gedanken zum nahenden Fuffzigsten und über meine Versuche, vegetarisch zu leben.
Habe aber keinen Bock.
Für lange Texte habe ich keinen Kopf im Moment. Außerdem tun mir seit dem Cornado-Vorfall zusätzlich die Hände weh.
Ich finde vielmehr Gefallen an Instagram und diesen putzigen kleinen Filmchen**, die man dort machen kann.
**können nur Mitglieder sehen.


Samstag:
Neuer Babysitter No. 1 kommt.
Da ich aber gar nix vorhabe, verkrümele  ich mich ins Auto und erfreue mich an Julien Bam-Videos (Guckbefehl!).


Ins Café kann ich leider nicht, da ich vergessen habe, einen BH anzuziehen, kein Makeup trage und sich ein Fleck auf dem Shirt befindet.
Die Schmerzen sind schlimmer geworden, ergo meide ich Bewegungen wie Spazieren gehen. Das ist doch kein normaler Muskelkater mehr! Bei Wärme wird's besser, vor allem in den Händen. Ist das Rheuma, Gicht, Altersstarrsinn??
Nach 1 Stunde sehe ich Lucky und Babysitter aus dem Haus kommen. Damit der Babysitter nicht sieht, dass ich bloß alleine im Auto abhänge, fahre ich rasch los zum Lädchen an der Ecke und erstehe 1 Swiffer für Elvis und 2 neue Perversitäten: Ahoibrause-Limonade und Edle Tropfen Kräuterbitter. Bah ey!
Aber: wenn man den Kräuterlikör aus den Pralinchen in einem Glas sammelt und mit der Ahoibrause mischt, geht's eigentlich.

In Erwartung eines monstermäßgen Geschmackserlebnisses
konnte ich die Kamera kaum ruhig halten.

Für abends begehrt ein nett aussehender Typ aus Nachbardorf via NeueLiebe.org ein Date. Ich lasse ihn abblitzen. Ich will lieber alleine zuhause auf'm Sofa hocken, Emrahs warmen Banana Dream French Toast essen und dabei Lost-Place-Videos von Jack "Horrido" Silver gucken. Und zwar für immer.
So weit isses schon...



Sonntag:
Da ich mich zeitmanagementtechnisch verhauen habe, kommt heute neuer Babysitter No. 2 (die Polizistin). Ich habe wieder nix vor, verstecke mich im Schlafzimmer und schreibe diese Zeilen.
Erst geht alles gut; nach 1 Stunde wendet sich das Blatt: Lucky fängt an, affig herumzualbern und sobald die arme Frau was sagt, ruft er Sachen wie "Halt die Schnauze, du Penner!"
Oh. mein. Gott.
Dieses Kind ist mir direkt aus der Hölle geschickt worden, als Strafe für mangelnde Verhütung.
Ich entschuldige mich 1000fach beim Babysitter, nenne ihr aber todesmutig einen neuen Termin, nämlich meinen Fuffzichsten, um diesen mit den artigen(!) Mitgliedern meiner Restfamilie (also die, die noch nicht weggestorben sind) au restaurant zu begehen.
Sie sagt, sie guckt zuhause in ihren Terminkalender und meldet sich dann.
"Nicht", denke ich und smse unserem alten Babysitter.
Die sagt prompt zu.
No. 2 eine Stunde später auch.
Argh!

Montag, 13. November 2017

Wie ich mal fast aus dem Kindergarten flog...

Der Vorstand ließ neulich per Muttipost mitteilen, dass nicht nur die Weihnachtsferien kurzfristig um 2 Tage verlängert würden, sondern dass der Kiga im nächsten Jahr zusätzlich 1 Woche in den Osterferien und an sämtlichen Brückentagen schließt.

16 Schließtage mal eben schlankerhand erhöht auf 26!
Wow.
Wie scheiße ist das denn??
Abgesehen davon, dass ich nur 20 Tage Urlaub im Jahr habe, bleibt die Firma zwischen den Jahren geöffnet und mir steht in der Probezeit noch gar kein Urlaub zu.

Ich fragte den Pilot wegen der Weihnachtsferien. Der wollte sich ungern festlegen, sagte dann aber semi-verbindlich zu. Yay.

Und wie wir jungen, hippen Dinger das heutzutage so handhaben, Handy geschnappt und ein wütendes kleines Video in den WhatsApp-Status gepackt.
Tenor: ist der Vorstand eigentlich noch ganz dicht? Diese üppigen Schließzeiten kann ich nicht auffangen und meinen neuen Job quasi direkt hinschmeißen.

Stunden später WA-Nachricht einer Kiga-Mutter:
"In den Sommerferien haste die Möglichkeit, Lucky in einem der Verbund-Kigas unterzubringen. Musst nur ne Bestätigung der Firma vorlegen."
Ach ja... stimmt!
In meiner Panik hatte ich gar nicht mehr daran gedacht.

3 Tage später: 
Die Kiga-Leiterin nimmt mich beiseite und rät mir, mich nach einem anderen Kindergartenplatz umzusehen und zwar rasch.
Jemand hat mein Video dem Vorstand gezeigt und der sei nicht nur grundsätzlich sehr unentspannt, sondern nun auch ziemlich unamused.
Der Obervorstand sei allerdings im Urlaub, aber danach hoffentlich so relaxed, dass er, wenn er von meinem Vergehen erfahren würde, vielleicht Milde walten lassen täte und wir bleiben dürften.

Ach.
Du.
Scheiße.
Mitten im Jahr einen anderen Kigaplatz suchen???
Ich habe noch lange keinen Urlaubsanspruch und müsste mich um Dinge kümmern wie Kita-Karte beantragen, Anmeldung/Ummeldung; von Eingewöhnungsphase ganz zu schweigen!
Ich würde also noch in der Probezeit wegen Betreuungsproblemen unangenehm auffallen!
Bye bye, neuer Job!

So rächt sich impulsgesteuerte Geschwätzigkeit.

Zuerst trat ich aus der Kiga-Whatsapp-Gruppe aus und löschte die Kontakte.
So lange ich nicht weiß, welche von den 25 Müttern mich da 'reingeritten hat, kommen alle in Sippenhaft.
Komischerweise fragte mich niemand, auch nicht die 2 Admins, wieso ich ausgetreten bin.
Stecken die beiden dahinter?
Haben sich ALLE abgesprochen?
Hat mein Video etwa im ganzen Kiga die Runde gemacht??
Haben noch andere meiner Videos die Runde gemacht? Womöglich das, in dem ich bedauere, dass Luckys neuer Playmobil-Raketenwerfer zwar aussieht wie ein Dildo, aber leider kein Batteriefach hat?
Und war nur der Muttibrief zu sehen gewesen oder womöglich auch meine Blümchenschlafanzughose?
Wem hatte ich was Böses getan, dass man mich anschwärzte?
Eigentlich gehöre ich zu den stillen, "braven" Müttern, grüße die anderen nett und lasse die Erzieherinnen ihre Arbeit machen, ohne dazwischenzuklugscheißern.
Außerdem hatte ich im letzten Jahr für eine 200 €-Spende gesorgt!

In meiner Panik rief ich beim Jugendamt an.
"So einfach kann man Sie nicht rausschmeißen", beruhigte mich die Zuständige. "Hier herrscht Recht auf freie Meinungsäußerung, auch wenn so ein Video nicht gerade das beste Mittel der Wahl ist. Außerdem können die nicht schließen, wie sie wollen! Die dürfen eine bestimmte Anzahl an Tagen nicht überschreiten."
Ich lernte: Höchstzahl 20 Tage, mehr nur mit Zustimmung des Elternbeirates, und auf keinsten mehr als 30.
Aha! Das könnte allerdings das angepisste Verhalten des Vorstands erklären:
erhöhen ganz stikkum die Schließzeiten und dann posaunt die blöde Lucky-Mutter das 'raus und hält das schwarz-auf-weiß vor die Kamera!
Die Zuständige verspricht, mir kurzfristig Karte und Platz zu besorgen, sollte ich wirklich fliegen.

Ich verkürze mir die Galgenfrist mit etwas, das man in Notsituationen nicht tun sollte: googeln.
Und was muss ich lesen?!
Alle naselang werden Eltern aus Kindergärten geschmissen, gerne auch fristlos, weil sie Kritik zu üben wagen! Kündigungsgrund: "gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen Einrichtung und Eltern".
*schluck*

Ich fühlte mich schwerverbrecheresk, aber die FB-Schwarmintelligenz pushte mich in die andere Richtung:
verbrecherisch sei ja wohl eher das hinterfotzige Miststück, das einen privaten Status öffentlich weitergibt, ne?!

Das Ganze roch nach Beef, also suche ich in den Gelben Seiten nach einem Anwalt für Sozialrecht, denn sollte ich tatsächlich durch eine fristlose Kiga-Kündigung meinen Job verlieren, denn wohin so fix mit dem Kinde?, wären Kiga und Petze dran. Aber sowas von!
Hallo Scheidungsanwalt, my old friend!

4 Tage später war der Obervorstand aus dem Urlaub zurück und ließ via Kiga-Leiterin ausrichten:
"Sie können bleiben, aber noch ein Video und Sie müssen wirklich gehen", sagt die Kiga-Leiterin. "Wenn Sie sich hier über was ärgern, lassen Sie es direkt bei mir 'raus, ich kann einiges ab!"

Puh!
Nochmal Glück gehabt!
So 'nen Psychostress kann ich ja gar nicht ab!
Trotz 6 Tagen Dünnschiss hat gleichzeitiges Frustfressen eine Gewichtsabnahme verhindert.
Hmpf.

Das kann man jetzt finden, wie man will.
Ich bin erleichtert, dass ich keinen Kartenbeantragungs-, Ummelde- und Eingewöhnungsstress habe.
Aber will ich wirklich dableiben?
Mit dem Wissen, nichts zu wissen?
Nicht zu wissen, wer die miese(n) Fotze(n) war(en)?
Für die hat das Ganze leider keine Konsequenzen.
Es sei denn, ich finde es heraus.

Am Samstag haben wir den Martinszug geschwänzt.
Ich mag nicht inmitten einer Truppe latschen, von der ich nicht weiß, wer mich so scheiße findet, dass er mich loswerden will.


Winterzeit - Charityzeit.
Der edle Spender vom letzten Jahr wollte heuer einen Tausender lockermachen, was ich ihm strengstens untersagt habe.
Aus Gründen.






*Dieser Text ist natürlich erstunken und erlogen!
Ich hatte auch zu keinem Zeitpunkt Dünnschiss. Ich bin schließlich eine Dame.
Nur für den Fall, dass du hier mitliest, blöde Kuh.

Montag, 23. Oktober 2017

Meanwhile in the Sauerland

Nach einer harten KW42, in der ich mich schlaftrunken durch die Tage schleppte, da die neuen Walking Dead-Folgen mich vor 3 nicht schlafen ließen, startete ich nun frohgemut in die neue Woche.

Nach nervigen 56 Stunden nonstop  (dank krankem Babysitter und absentem Vater) mit Kleinkind, verabschiedete ich mich heute morgen von  Elvis, der über's WE nach Hause gekommen war und erst um 11 Vorlesung hatte und machte mich auf den Weg zum Kiga bzw. ins Büro.
Ich freute mich sehr, denn arbeiten gehen ist so viel besser als dieser ganze Kinderkack.

Ich war keine 5 Minuten on the road, als ich von einem UPS-Wagen von der Straße abgedrängt wurde.
Ob er einfach nur typisch upsig fuhr oder ich mich in seinem toten Winkel befand - keine Ahnung.
Da kauft man sich extra ein signalfarbenes Auto und dann sowas!
Ich konnte ganz knapp in eine glücklicherweise busfreie Bushaltebucht ausweichen.
Hm, wenn UPSer (wie auch alle anderen Paketdienstfahrer) immer wie die Irren rasen, wieso kommt dann nicht ein einziges scheiß Paket auf dem gesamten Erdball jemals pünktlich an?!

Im Büro angekommen, petzte ich den Vorfall dem enorm schlecht deutsch  sprechenden Telefonfrollein der UPS- Zentrale, bin aber nicht sicher, ob sie Begriffe wie "gesengte Sau" und "Einlauf verpassen" überhaupt verstanden hat und korrekt weiterleiten wird.

Da erst fiel mir die miese Stimmung auf:
die Kolleginnen hatten einen megamäßigen Anschiss vom Teamleiter (Typ: prolliger Malocher) kassiert. Irgendwas lief mal wieder nicht rund.
Da bin ich direkt froh, dass ich da nur die Post öffne, bei sowas ist die Fehlerquote ja eher gering.

Nach der Mittagspause brachte der Kollege seinen Hund mit (ja genau, der Schielende, der immer furzt und an meinen Papierkorb pisst. Also Hund, nicht Kollege!), der irgendwann anfing, zwischen 2 Büros hin und her zu rasen, weil Fellpfoten auf dem Laminat so lustig rutschen, wenn man ordentlich Speed draufhat.
Und mit ordentlich Speed ist er dann auch vor die Glastür gekracht, die eine Kollegin, vom Hin- und Hergerase genervt, geschlossen hatte.
Ein Bumms, ein jauliges Quieken und wir wurden alle blass.
Auch der Hund.
Großes Betüdeln war angesagt, sehr zum Missfallen des Teamleiters, dem sein Viech auch schon vor den Türrahmen geknallt ist, das aber besser abkann, weil 20 Kilo mehr auf den Rippen als der Furzer.
Tje nün, ein Arbeitsplatz ist nun mal keine Spielwiese.
Bin gespannt, wie lange Blut und Rotz noch an der Tür kleben werden.
Wahrscheinlich sehr lange, als Mahnmal für die anderen 3 Köter, die da 'rumstinken ..äh.. sorry.. 'rumlaufen.

Wie auch immer.
Ich hatte so viel zu tun, dass ich nicht fertig wurde - das hasse ich wie die Pest!
In Ruhe fertig machen ist aber auch nicht drin, denn der Kindergarten schließt bald.

Als ich Lucky abholte, teilt mir die Kiga-Leiterin mit, dass die Weihnachtsferien um 2 Tage verlängert und die Schließzeiten um 1 Woche Osterferien und 5 Brückentage erweitert werden!
Äh...?
Ham die den Arsch auf?!
Oder neudeutsch: wtf?!
Die sollten mal aufhören, den Kiga als überdachten Spielplatz zu sehen, sondern als das, was er ist: Aufbewahrungsstätte für Kindern von berufstätigen Eltern!
Ostern 2018 wird also zum Eiertanz für mich.
Eigentlich wird das ganze Jahr zum Eiertanz.
Und eigentlich könnte ich direkt in den Sack hauen, denn so viele Tage kann ich gar nicht auffangen. Ich hab ja schon Schwierigkeiten, Lucky am 16.11. unterzubringen, wenn die Damen ihren 1.-Hilfe-Kurs absolvieren, ohne Notfallgruppe anzubieten.
Vermutlich springt eine Kusine ein, was mich am besagten Tag 70 km fahren lassen wird.

Zuhause angekommen, lungerte der Student da immer noch rum, weil die nächste Vorlesung doch erst um 18 Uhr stattfindet.
Das fand ich auf mehreren Ebenen Scheiße:
1. hatte er so Zeit genug, mir fein säuberlich die Schränke leer zu fressen und
2. hatte er mir beim Duschen wieder die komplette Badematte unter Wasser gesetzt und
3. will ich nicht, dass er spät abends noch auf der Straße ist, immerhin befindet sich seine WG in einer no-go-area, die wöchentlich in der Lokalpresse erwähnt wird. Aber -so versuche ich mich zu beruhigen- wo verstärkt Polizei auftritt, da auch mehr Sicherheit, gell?
GELL?!
Als ich einen Kollegen zu diesem Viertel interviewe, der auch in der Großen Stadt wohnt, schickt er mit kommentarlos einen Link für günstige schusssichere Westen.
Ha. Ha.
Mit einem bangenden Mutterherz solche Scherze zu treiben!

Der Burger, den ich mir mitgebracht hatte, war untenrum nass. Wieso ist der nass??
Ja, ich esse noch Burger.
Während ich mich in den ersten Wochen im neuen Büro gefreut hatte, vor lauter Arbeit gar nicht zum Essen zu kommen und so endlich mal ein bisschen abzunehmen, musste ich schnell feststellen, dass ich in einem Laden gelandet bin, in dem frustgefressen wird und quasi täglich Torte oder Pizza oder sonstige Schädlinge in der Küche stehen.

Als Lucky endlich im Bett war, ergoogelte ich mir Infos über den neuen Superkindergarten in town:
12/5 geöffnet.
Der Run auf dieses Etablissemang ist groß, mal sehen, ob ich da überhaupt eine Chance habe.

So, und nun entschuldigt mich, ich muss mir noch den roten Glitzerlack auf meine zur Hälfte 'rausgewachsenen Acrylnägel pappen, damit man die Kante nicht sieht.
Guter Tipp, ne? Bitte gerne!

Bis die Tage...


Guck-Tipp:
Psychobitches - tote Promifrauen beim Psychologen



und 
Tracy Ullman als Angela Merkel

Sonntag, 24. September 2017

Ein Büro voller Hunde

"Wer hier arbeitet, muss Hunde mögen", hatte der Chef beim Einstellungsgespräch gesagt und ich dachte, er bezieht sich auf seinen uralten, friedlichen Bordercollie.
Was aber folgte, sprengte die Grenzen meine Vorstellungskraft.
Vorab gesagt: ich finde Hunde grundsätzlich gut.
Wenn sie gut erzogen sind und mir nicht durch unmotiviertes Gekläffe, Anspringen oder inhäusiges Ablassen von körpereigenen Substanzen auf den Sack gehen.


Hier mal eine Beispielwoche:

Montag:
Ich fühle den ganzen Vormittag eine latente Übelkeit, gepaart mit leichtem Kopfschmerz.
Schwanger kann ich mangels Liebhaber (*schluchz*) ja nicht sein, also brüte ich wohl was aus. Denke ich. Dann bemerke ich die Riesenpfütze unter meinem Schreibtisch: Hugo, der Kollegenhund, hat sich offenbar an meinem Papierkorb erleichtert und die heraufziehenden Schwaden verursachten mein Unwohlsein.
Während Herrchen die Pisse wegtupft, erklärt er mir, dass Hugo noch jung sei, 8 Monate, und es halt noch nicht besser weiß.


Dienstag:
Der Hund vom Chef legt 3 Häufchen in den Kopierraum.
"Scheiße!", flucht die Sekretärin, da hat sie wohl das Gassigehen vergessen! Kein Wunder bei dem ganzen Stress immer!


Mittwoch:
Hugo pisst wieder an meinen Papierkorb, und das, obwohl ich ihm zwecks Freundschaftsanbahnung Leckerlis gereicht habe. Nun kläfft er mich zwar nicht mehr an, aber lässt trotzdem in meiner Nähe unter sich. Toll.
Ich frage Herrchen besorgt, ob womöglich ein Harnwegsinfekt vorliegt, aber er verneint.


Donnerstag:
Die neue Kollegin mit dem "Ich muss im Mittelpunkt stehen, sonst sterbe ich!"-Syndrom fühlt sich nicht genug beachtet und bringt ihre Molly mit.
Beim Gassigehen passt sie allerdings nicht auf, Molly frisst einen Scheißhaufen, und so zerrt sie mit hochrotem Kopf ein nach Kacke stinkendes und Würgegeräusche von sich gebendes Viech hinter sich her in den Waschraum, um ihm dort das Maul auszuwaschen. Der Vorfall ist ihr so peinlich, dass Molly vorerst zuhause bleiben muss.
Gott sei Dank! Je weniger Hunde, desto weniger Geruchsbelästigung.


Freitag:
Hugo pisst an den Papierkorb meines 2. Arbeitsplatzes, also im Raum nebenan.
"Komisch", meint das Herrchen, "das macht er nur bei dir!"
Hä?! Wieso?? Was mache ich falsch? Wieso hasst er mich? Stört ihn mein neues Boss-Parföng? Riecht er die ganzen Notfall-Snickers in der Schublade? Oder will er mehr Leckerlis?!


Samstag...
Sonntag...


Montag:
Rocky, der Hund der Buchhalterin, findet in der Küche ein über's Wochenende vergessenes und nun obergäriges Stück Sahnetorte und haut 'rein. 2 Stunden später: Kotzalarm!
Hatte ich eigentlich erwähnt, dass wir Teppichboden haben?


Ein paar Tage später beobachte ich, dass die Kollegen sich für ihre Gassigänge den kleinen, nicht eingezäunten Vorgarten des Nachbarhauses auserkoren haben. 
Ich gebe zu bedenken, dass in dem Haus jemand wohnt.
Kollegen so: "Der Vermieter lebt im Ausland." 
Ich: "Hier wohnt aber ein Mieter!!"
Kollegen: "Na und?" 
Ich: "NA UND??!!"
Kollegin:"Vorsicht übrigens! Die Wiese ist mittlerweile voller Haufen! Nicht reintreten!" 


"Du liebe Güte, ham die alle keine Kinder?", fragt meine Mutter angewidert.
Ich überlege. Tatsächlich!
Ich bin nur nicht sicher, wofür das ein Indiz sein könnte.
Legen Hundebesitzer MIT Kindern mehr Wert auf Hygiene und Erziehung? Stichwort Ansteckungsgefahr? Keine Ahnung.

A propos "Tierheim".
Mäuse hamwer auch.
3 sind schon in die vom Hausmeister aufgestellten Fallen reingetappt.
Stellt sich mir die Frage: jagen Hunde keine Mäuse?

Zur allgemeinen Erheiterung sei erwähnt: wir arbeiten auf dem Gesundheitssektor.

Nein, ich arbeite NICHT im Tierheim.

Mittwoch, 20. September 2017

Aff un zo

...schaff' ich es, bei Instagram oder Facebook wat zu posten.
Wer also op de Höchte bleiben will, kann sich da umsehen.
Links stehen rechts (hö hö).

Oder hier: