Mittwoch, 19. September 2012

Neulich in der Psychiatrie

...hatte ich ein Vorstellungsgespräch als Sekretariatsmitarbeiterin.
Und ich hab's versaut. Absichtlich.
Dabei hätte ich den Job echt gerne gehabt.
Aber es gibt Dinge, die kann ich einfach nicht durchgehen lassen.

Nach dem üblichen Einstiegsblabla ("Ham Se gut hergefunden? Erzähln Se mal über sich. Was sind Ihre Stärken und Schwächen?") folgte ein kleiner Test.
Der Verwaltungschef wollte wissen, wie wichtig mir ein freundlicher Umgangston sei.
Blöde Frage eigentlich, wer hätte da schon mit "unwichtig" geantwortet?
Er zeichnete folgende Situation:
Einer der Psychiater hat gerade einige Stunden auf dem Klinikdach damit verbracht, eine suizidgefährdete Patientin vor'm final move zu bewahren, kommt anschließend ins Sekretariat, um den Bericht abzugeben und vergreift sich mir gegenüber im Ton, weil er nervlich durch ist.

Ich erwiderte, dass der Typ immerhin jahrelang für solche Szenarien studiert hätte und dass er sich als erwachsener & gesunder Mensch im Griff haben sollte.
Das war nicht die Antwort, die Cheffe erwartet hatte.
Er beharrte darauf, dass der Arzt zurecht geschlaucht sei und ob ich kein Verständnis dafür hätte?
Ich so:
"Klar habe ich Verständnis dafür, aber der Mann soll seine Laune trotzdem nicht an mir auslassen."
Und im Versuch die Stimmung zu retten:
"Ich persönlich würde auf'm Tisch tanzen und nach Veuve Cliquot verlangen, wenn ich ein Leben gerettet hätte!"
Aber die Stimmung blieb im Eimer.
Er faselte von Extremsituation, Adrenalienspiegel, usw.
Ich schlug augenzwinkernd vor, über des Doktors Verfehlung großzügig hinwegsehen zu können, wenn er mir am nächsten Tag eine Schachtel Entschuldigungspralinen überreichen täte.
Auch das kam eher suboptimal an.
So ging das Gespräch noch eine Weile hin & her.
Weder er noch ich wollten vom jeweiligen Standpunkt abrücken.
Außerdem war es heiß, ich pmste vor mich hin und der Typ ging mir tierisch auf den Zeiger.
Um meinem Leiden ein Ende zu setzen, fragte ich, ob es moralisch überhaupt vertretbar sei, einen Menschen, der sich derart unglücklich fühlt, dass er sein Leben beenden will, davon abzuhalten.

Des Verwaltungschefs Kinnlade fiel und ich wurde schneller hinauskomplimentiert, als ich "Psychose" sagen konnte...

Egal, bewerbe ich mich eben beim Fernsehsender in der Nachbarstadt; die suchen ebenfalls jemanden für's Sekretariat.
Prominente finde ich eh viel dufter, als emotional instabile Irre
(und ich spreche hier von den Ärzten!).

Kommentare:

  1. Kann man so machen, wenn man nicht wirklich dringend einen Job braucht.

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  2. Anonym19/9/12

    Was für ein inkompetenter Chef...er hätte Dir eine Therapie in seinem Haus anbieten sollen, wenn er geschäftstüchtig wäre*gröööhl*.
    Ausserdem sollte er mal die Sicherheit in seinem Haus prüfen. Wie kann es sein, dass die Patienten überhaupt aufs Dach gelangt?
    Fragen über Fragen-
    Nein im Ernst, ich finde es richtig, wenn man, man selbst bleibt und seiner Meinung treu bleibt. Heuchler und Maskenträger rennen schon genug rum. Da hast Du bei den Medien wenigstens ´ne Garantie drauf. "In die Maske gehen" gehört ja da zum Job*gg*

    LG Gabi

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  3. Anonym19/9/12

    Ich drücke dir die Daumen für den Fernsehsender. Habe selbst jahrelang beim Fernsehen gearbeitet und ich glaube, da würdest du goldrichtig sein :-)
    Im Übrigen kann man nur dann glücklich werden, wenn man sich und seiner Art treu bleibt. Oder glaubt irgendwer, dass es so viele unglückliche Menschen mit den für sie falschen Berufen gibt, weil sie sich treu geblieben sind?!
    Auf lange Sicht gesehen machst du das genau richtig!
    die anonyme Ju :-)

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  4. Und wer dich länger liest, weiß auch, was es bedeutet, wenn DU pmst.

    Ich würde sagen, der Mann hat noch Glück gehabt, dass dein Hormonlevel anscheinend noch nicht ganz den PEAK erreicht hatte.

    Grüße!!

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  5. Also, ich hätte Dir den Job sofort gegeben 8-)

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  6. Ich auch!
    Ich kann meine miese Laune auch nicht an meinen Kindern auslassen, nur weil ein Kunde mir blöd gekommen ist. Gut, ich machs natürlich trotzdem, aber richtig isses nich. Bin aber auch kein Psychiater und hab Elter nicht studiert. Basta.
    Un getz kommste int Feeehnsehn! Is eh besser.

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  7. Der Personaler ist ja meist derjenige mit dem mannicht zusammenarbeitet. Insofern hätte ich trotz der blöden Frage hier nicht so groß getönt, wenn mri der Job gefallen hätte. Weil ob es wirklich einen so pampigen Arzt vor Ort gibt weiß man ja nicht... aber wenn du ja eh lieber zu dem Sender willst.... :)

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  8. Jetzt ist es ja eh wurscht, aber warum eigentlich hättest Du den Job gerne gemacht? Soweit ich es vom Hörensagen beurteilen kann, ist der Umgangston in den meisten Kliniken sehr ruppig und in dem Job wärst Du sicher öfters mit äußerst extremen Verhaltensweisen konfrontiert gewesen. Mit Extremsituationen angemessen umzugehen übt man vielleicht als Arzt in der Psycho-Ausbildung, aber so locker und flockig steckt man die Belastung wohl trotzdem nicht weg, insofern kann ich schon verstehen, wenn so ein Arzt nicht in bester Laune mit seinem Suizid-Patienten vom Dach runter kommt. Ich würde jedem Menschen in einer Extremsituation schlechte Laune zugestehen, no mind is perfect, aber dauerhaft könnte ich damit auch nicht umgehen.

    Viel Glück beim Fernsehen! Das macht bestimmt mehr Spaß und dort hättest Du es nur mit normal Verrückten und nicht total Verrückten zu tun.

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  9. @ Castorp:
    Das ist ja das Schlimme: ich brauche dringend einen Job, habe aber das fiese PMS unterschätzt.
    @ Gabi:
    Siehste - das mit der eklatanten Sicherheitslücke ist mir gar nicht aufgefallen. Vielleicht sollte ich mich nochmal dort als Securityfrau oder Hausmeisterin bewerben. Bei diesen Berufsgruppen ist schlechte Laune sogar legitim.
    @ Sudda:
    Exakt! Was bist Du doch für eine aufmerksame Leserin!
    Ich stand quasi 3 Minuten vorm PEAK ;-)
    @ Broken Spirits:
    Ooooh, danke ;-)
    @ Frau Vau:
    Schäm Dich, Du Rabenmutter! Ich bin IMMER gut zu meinem Elvis. Kannste fragen!
    @ Alice:
    Jau, hasse recht. Wie gesagt: wenn das PMS mich in seinen fiesen Klauen hat, bin ich quasi unzurechnungsfähig.
    @ Ijaja:
    Ich hatte neulich einen Aushilfsjob in einer psychosomatischen Klinik. Das soziale "Thema" gefällt mir eindeutig besser als Maschinenbau oder Computeranlagen (bin ja Industriekauffrau); und der Umgangston war immer freundlich. Warum sollte der gerade dort ruppig sein?

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    1. Kann ich verstehen, dass Dir das soziale Thema eher liegt. Wie gesagt, ich habe das mit dem ruppigen Ton nur von einer befreundeten Ärztin und von meiner Mutter (die als Altenpflegerin ab und zu in verschiedenen Kliniken in der Gerontopsychatrie hospitieren durfte) gehört, dass die Ärzte oft sehr forsch und unverschämt sind gegenüber dem Pflege- und Verwaltungspersonal.

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  10. Also Personaler hätte ich mir den Spaß gemacht und Dich als Gegengewicht zu den Ärzten eingesetzt. Wäre bestimmt lustiger als ein Huscherl, dass sich rumschubsen lässt. Kein Humor der Mann. Tsss..

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  11. Hut ab - Du verbiegst Dich nicht und setzt einen leicht sarkastischen Humor gegen Standardfragen, auf die andere Standardantworten geben.

    Andererseits - PMS hin oder her. Das wusstest Du schon, als Du ins Gespräch gegangen bis und hättest Dich vorher selber schon ein wenig "einnorden" können. Wenn Du einen Job *brauchst* und die Schlinge um Deinen Hals liegt, wäre eine Zusage auch nicht schlecht und wenn es denn mit dem Fernsehen klappt, hätte es halt eine Absage an die Psychos gegeben.

    Aber ganz ehrlich - So ist Dein Post viel amüsanter zu lesen gewesen als: Habe immer schön mit "ja" und "gerne" geantwortet.
    :-)

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  12. Die Chemie zwischen dir und dem Chef stimmte offenbar von vorneherein nicht wirklich....so hat es für mich zumindest den Anschein. Vielleicht hat dein Unterbewußtsein das ganz schnell realisiert und hat sich gedanklich schon zukünftike Konflikte ausgemalt....wer weiß. Ist wahrscheinlich besser so. Kopf hoch, was nich' is, hat nich' sollen sein. Mund abputzen und weitermachen.
    Ich weiß von was ich rede. Zig Vorstellungsgespräche und jetzt? Jetzt hock ich total glücklich, viermal die Woche hinter meiner Ka....komm, vergiss es. Scheiß Beispiel ;-)

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  13. ..."und ich spreche hier von den Ärzten!

    AAAAAAAAAAAAAAH!!!!
    DU SOLLTEST KOLUMNEN SCHREIBEN!

    HAUPTBERUFLICH!!!
    HOCHBEZAHLT!!!

    Die ganzen Kolumnisten haben noch nicht mal 1/10 deines Humors!

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  14. Was genau konntest Du nicht durchgehen lassen?
    Die Rhetorik? Einen Deppenchef? Das Beispiel aus der Praxis?
    Aber wo Du Recht hast,haste Recht:
    http://yellow-snow-design.blogspot.de/2012/09/lkeines-intermezzo-fur.html

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  15. Hm...

    Zitat: "Klar habe ich Verständnis dafür, aber der Mann soll seine Laune trotzdem nicht an mir auslassen."

    Was um Himmels willen willst du dann im Sekretariat?! ;)

    [Meine an mir selbst durchgeführte Studie hat ergeben, dass du bei derartigen Jobs immer die Launen des Vorgesetzten ausbaden musst und da ist es schietegal, ob du in der Artzpraxis oder in sonst einem Büro sitzt.]

    Aber toi, toi, toi für das nächste Vorstellungsgespräch. ;)

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  16. spoonman19/9/12

    @Juliane:
    Wieder mal ganz großes Tennis :-) Wie heißt denn der Fernsehsender? CenterTV Ruhr hat doch dichtgemacht? Etwa das WDR-Lokalstudio Dortmund - oder was da noch so in der Nähe ist? Oder ist es gar einer dieser bezaubernden Shoppingsender? :D

    @yellow snow:
    Sehr hübsch. Don Martin, frühe Schaffensperiode?

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    1. @ spoonman :
      Ja - und das Kapitel heißt sogar"...aus der Frühzeit seines Schaffens" :-))

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    2. spoonman19/9/12

      Aus welchem Buch/Heft ist das denn?

      Band 1 der großen Werkausgabe erscheint doch erst im November... ;-)

      http://www.amazon.de/MADs-gro%C3%9Fe-Meister-Don-Martin/dp/3862014444/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1348055397&sr=8-1

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    3. Super,danke für den link!!!
      MAD EXTRA Nr.13 - vermutlich aus 1977.

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  17. @ ijaja:
    Ich gucke gerade die Schwarzwaldklinik und da sind immer alle Ärzte suuupernett zu der Tippse!
    @ DSL:
    Tja, wer weiß, noch habe ich keine Absage bekommen ;-)
    @ Nanni, yellow snow, Alex:
    Yep, die Chemie stimmte von Anfang an nicht und was mich an dem Gespräch tierisch nervte, war die Tatsache, dass er den Arzt als armes, bemitleidenswertes Kerlchen hinstellte und mich als die böse, hartherzige Tippse.
    Unterm Strich klang es für mich außerdem so, als wären die Damen im Sekretariat für die psychologische Balance der Belegschaft zuständig. Habbich kein Bock drauf.
    @ Joanna:
    :-)
    Ich arbeite dran...
    @ L'abeille:
    Im Sekretariat ist wenigstens was los und nicht immer nur die gleichen Nasen...
    (Ein Klinikarzt ist übrigens niemals der Vorgesetzte einer Sekretariatsmitarbeiterin oder einer Krankenschwester, sondern Kollege.)
    @ spoonman:
    Ich werde doch hier nicht den Namen des Senders nennen! Dann kann ich ja, falls es mit dem Job klappt, hier nicht in Ruhe über Promis lästern!
    @ yellow snow:
    Ooooh, MAD - welch wunderbare Erinnerungen werden da wach...
    Des LAGs SPitzname ist übrigens ALFRED, da er starke Ähnlichkeit mit Herrn Neummann aufweist :-)

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  18. "Ein Klinikarzt ist übrigens niemals der Vorgesetzte einer
    Sekretariatsmitarbeiterin oder einer Krankenschwester, sondern Kollege"

    Korrekt. Aber... weiß ER das auch? ;D

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    1. In meinem 2-jährigen Klinikjob damals waren die Ärzte gaaanz zahme Schäfchen. Ausnahme: der Chef der Inneren; der war zu jedem diktatorhaft, sogar zu seiner Frau ;-)

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  19. Na, vielleicht klappt es ja mit dem Fernsehjob. Wobei... auch dort sind Leute - nehme ich mal an - gestresst und (re)agieren mitunter etwas patzig.

    Nachträglich noch die Variante, die ich persönlich für angemessen halte:

    "Natürlich habe ich Verständnis für jemanden, der unter Druck steht und sich mal im Ton vergreift. Das kann ich aber nur so einschätzen, wenn der Umgangston im Normalfall korrekt und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist."

    optional:

    "Darf ich gegenfragen? Welche Erwartungen verknüpfen Sie bei diesem Fallbeispiel"

    optional:

    "Noch eine Frage, wenn Sie erlauben: Kommen solche Extremsituationen oft vor?"

    optional:

    "W i e oft in den letzten 5 Jahren?"

    Gruss aus dem Süden

    Castorp

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  20. Höhö, ich arbeite derzeit auch in einer Psychatrie- und die Doks sind auch permanent genervt, aber die haben den tollen Job. Die Krankenschwestern und Pfleger sind die wahren leidtragenden, echt. Wenn die sauer sind, ok. aber Doktor kann wenigstens frei von Kacke, Kotze, Patiente fixieren und co eine Diagnose hinhauen und fertig. Nene, kein Verständnis.

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  21. Liebe Frau Misanthropin,
    bei mir hätten Sie damit den Job bekommen.
    Und ich darf hier von kompetenter Seite Einstellungsangebote machen, denn immerhin habe ich 6 Jahre lang als einer jener nervlich überbelasteten, adrenalinüberfluteten Kriseninterventionstherapeuten gearbeitet, ich habe wenig geschlafen, bin oft auf Dächern (U-Bahn-Gleisen, Brücken, passendes bitte einfügen) gestanden und ich habe danach nicht einmal meine Laune/Anspannung/Erschöpfung am Sekretariat ausgelassen.
    Denn ich bin ganz Ihrer Meinung: Das tut man nicht und meine schlechte (warum eigentlich, wenn jemand nicht gesprungen ist? Mochte er den Patienten nicht?) Laune muss kein Unbeteiligter ausbaden. Ich möchte umgekehrt auch nicht, dass mich die Sekratärin anmaunzt, weil sie aus welchem Grund auch immer angespannt ist.
    Anspannung hin oder her - sowas ist ekelhaft für's Betriebsklima.

    Nebenbei bemerkt - in unserer bescheidenen Klinik hätte es für derartiges Verhalten eine offizielle Abmahnung gegeben.
    In diesem Sinne also: Was für ein inkompetenter Verwaltungschef!

    Psychopatische Grüße,
    Fuchsi

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  22. @ Castorp:
    Auch schön:
    "Dürfte ich mal ihre Suizid-PowerPoint-Statistik der letzen 5 Jahre sehen?"
    Die beim TV sind bestimmt auch mal patzig, aber da darf man kontern ohne schlechtes Gewissen ;-)
    @ Mooseman, Fuchsi:
    Ha! Bestätigung durch 2 Fachleute. Danke!

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  23. Schön! Gibt es da bei Euch in NRW gerade ein Jobwunder oder warum biste so locker ? Aber im Ernst: Ich bin immer so schrecklich wohlerzogen und diplomatisch in Bewerbungsgesprächen (die dann ja auch nicht immer im Anstellungsverhältnis münden), da gefällt mir Deine coole Art!

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    1. Jobwunder? Im Gegenteil :-(
      Ich bin in solchen "Extremsituationen" nach außen zwar cool, aber innerlich tobt die Sau. Dumm dann: ich plappere, was das Adrenalin hergibt, gerne mal 'n Witzchen reiße usw.
      Kommt mehr oder weniger gut an, je nach Chef.

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  24. haha... mit Psychos könnt ich nicht arbeiten.
    Die haben selber was an der Klatsche :-)

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    1. bluhnah, das kannste aber so auch nicht sagen. Ich fand die Pschotherapeuten bisher eigentlich alle ganz ok. Gut, die quasseln manchmal ein bisschen zu gesalbt daher, aber sonst...

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