Samstag, 2. Juli 2016

Abi2016 - Teil 2

Freitag - Tag der Zeugnisvergabe:

6 Uhr:
Aufstehen.
Der Blick in den Spiegel offenbart 3 nagelneue dicke Pickel rund um meinen Mund.
Meine Fresse! Wo kommen die her und warum?

6.30 Uhr:
Ich hämmere an Elvis' Zimmertüre. Wenn er vor'm Festakt noch zur Schule will, muss er sich sputen.
Ich schalte mein Handy ein.
Whatsapp-Nachricht von Elvis, 2.47 Uhr (also genau die Uhrzeit, zu der Menschen in meinem Alter und werktags noch wach sind...):
"Brauchst mich nicht früh wecken, ich bring die Bücher erst nachmittags zur Schule."
Oh.
Nun ja, jetzt, da er sowieso wach ist, kann er DOCH vorher zur Schule.

7.10 Uhr:
Elvis macht sich schlechtgelaunt, schlaftrunken und ungewaschen auf den Weg.

8 Uhr:
Lucky Luke in den KiGa gebracht, jetzt geht's ans Styling.
Bei 16°C und Dauerregen lasse ich mein neues Kleid im Schrank und ziehe meinen ewigen Hosenanzug in hellgrö an. 

8.30 Uhr:
Ich bin komplett fertig gestylt und abfahrbereit. Aber irgendwas fehlt...
Ach ja - Elvis! Wo isser hin?
Sein Handy ist aus. Klar.
Um 9 Uhr soll hier Abfahrt zur Heilig-Geist-Kirche sein. Ich bleibe ganz ganz ganz ruhig.

8.45 Uhr:
Elvis trudelt ein und duscht erstmal. Ich habe Blutdruck.

8.51 Uhr:
Schrei aus dem Bad: "Ich kann mich nicht rasieren! Rasierschaum ist alle!" 
Öhm... kann eventuell sein, dass ich am Vorabend seinen Schaum beim Beine rasieren verbraucht habe.
"Dann mach's halt ohne Schaum!" Geht bei Beinen ja auch...

8.55 Uhr:
Elvis kommt aus dem Bad.
Huch!
Merke: rasieren ohne Schaum sorgt für sehr sehr sehr gereizte Haut.

9 Uhr:
Elvis und ich verlassen schnieke, adrett und verpickelt das Haus.
Im Treppenhaus höre ich was über'm Boden kullern. Oh, ein Knopf! Der ähnelt den Knöpfen an meinem Hosenanz... Waaah!
Egal, wer braucht schon eine Hose mit Knopf?

9.10 Uhr:
Wir nähern uns der Heilig-Geist-Kirche.
Niemand ist zu sehen und der leere Parkplatz macht stutzig.
Ich lese an der Aushangtafel die Events der Heilig-Kreuz-Kirche.
Moment! KREUZ?
Shit, ich war sicher, DIESE hier ist die Heilig-GEIST-Kirche!
Nun ja, in einer militantkatholischen sauerländer Kleinstadt mit insgesamt 20 Kirchen kann man sich schon mal vertun.
Oh Gott, was jetzt?
Per Handy nach der Adresse der Geist-Kirche googeln. Keine Adresse (!), dafür die Nummer des Pfarrbüros.
Der Anrufbeantworter teilt mit, dass das Telefon erst ab 10 besetzt ist.
Argh!
Ich rufe die Mutter eines anderen Abiturienten an: "Wo seid ihr? Wir stehen an der falschen Kirche!!" brülle ich, mittlerweile schwitzend.
"Wir schwänzen den Gottesdienst und kommen erst zum Festakt", sagt die Mutter. "Und keine Ahnung, wo die Geist-Kirche ist. Wir sind zugezogene Atheisten."
Meine Hose rutscht.

9.17 Uhr:
Was tun?!
Elvis versucht es bei Mitschülern; aber die hocken nun in der richtigen Kirche und haben ihre Handys brav ausgeschaltet.
Fuck!
Was tun? Polizei anrufen? Stadtverwaltung??
Unser Oppa hätte das gewusst. Aber der ist grad auch keine große Hilfe.
Geistesblitz:
wenn auf EINEN Menschen informationstechnisch in den letzten 8 Schuljahren Verlass war, dann auf die Schulsekretärin!
Ich wähle die Nummer der Schule und jawoll, die Gute weiß, wo sich die richtige Kirche befindet. Schnell noch den SoVa informiert und los geht's.

9.25 Uhr:
Wir erreichen die Kirche und ergattern den letzten freien Parkplatz.
Puh.
Der SoVa hat seine Karre mittig in den Kirchrabatten abgestellt, ist in einen Hundehaufen gelatscht (-> göttliche Vergeltung) und versucht nun fluchend und auf einem Bein balancierend großgestisch die Scheiße im nächstbesten Gebüsch abzustreifen. Alle gucken.
Peinlich sein? Konnte er, kann er und wird er immer können.



9.30 - 10.15 Uhr:
Ökumenischer Gottesdienst halt.
Beten, reden, singen, reden, beten. Wobei der evangelische Part wie immer der unterhaltsamere ist.

10.50 Uhr:
Für die 8-Minuten-Strecke Kirche/Theater haben wir 4x so lang gebraucht, da sich die Kirche an einer riesigen Kreuzung der Hauptverkehrsader samt Bahnübergang befindet und wir Eltern für den größten Stau in Geschichte der Stadt gesorgt haben.

Die Kirchschwänzer sind schon lange vor Ort und haben die besten Plätze belegt.


11 Uhr:
Der Festakt beginnt.



11.05 Uhr:
Nee, doch  nicht...


11.10 Uhr:
Öhm...?

11.15 Uhr:
Der Festakt könnte beginnen, vermeldet der Direktor, aber da die Abiturienten sich eigenständig paarweise und nach Alphabet aufstellen sollen, werden sich die nachfolgenden Programmpunkte wohl um ca. 3 Stunden nach hinten verschieben.
Ein Lehrer eilt herbei und klärt die Sache rasch.

11.17 Uhr:
Der Festakt beginnt.
Sogar der neue Bürgermeister ist gekommen und hält eine Rede und zwar eine ziemlich launige.
Überhaupt sind die gehaltenen Reden kurz, witzig und nur ein bisschen rührselig.
Immer wenn die Rede ist von "in die große weite Welt hinausziehen / das ganze Leben noch vor sich haben / mutig sein / Träume verwirklichen / gute Menschen werden" kommen mir die Tränen. Ja, die jungen Dinger haben alles noch vor sich...
Ich versuche dauerhaft, nicht an unsern Oppa zu denken, der jetzt sooo dermaßen stolz auf "seinen Jungen" gewesen wäre. Klappt nur bedingt.

Dann werden die Zeugnisse verteilt. Nach Alphabet.
190 Abiturienten - da unser Nachname mit W beginnt, hätte ich, bis Elvis drankommt, gemütlich brunchen gehen können.
Und dann wird er endlich aufgerufen und ich muss entscheiden:
will ich klatschen wie bekloppt und WOHOOO! kreischen oder das Ganze per Handy filmen?
Ich wähle das Video. Geklatscht wird eh und das WOHOOO! erledigen seine Kumpels.



13.50 Uhr:
Ende Festakt.
Es werden noch ein paar Dutzend Fotos geschossen, die nettesten Eltern zum Abschied gedrückt und dann machen wir uns sehr sehr hungrig auf ins Restaurant.





Die eine Hälfte der Abiturienten feiert heute noch den Abiball.

Wir zum Glück erst morgen, wenn das Wetter hoffentlich ein mü besser ist.

Fortsetzung folgt...


Teil 1
Teil 3

Dienstag, 28. Juni 2016

Abi2016 - Teil 1

Donnerstag, Tag vor Zeugnisvergabe:

Da meine Fortbildungsstätte in der Nähe des großen Bekleidungshauses liegt, in der Elvis sich tags zuvor einen schnieken Anzug ausgesucht hat, bittet er mich, die geänderte Hose aus der angegliederten Schneiderei abzuholen.
Typisch Mann: während ich die letzten 6 Monate damit verbracht  habe, einen adäquaten Fummel zu finden, obwohl ich gar nicht Protagonistin bin, latscht Elvis völlig relaxed 3 Tage vor'm Event los und besorgt mal eben einen Anzug samt Schuhen in nur 2 Stunden.

Ich hätte den Anzug eigentlich schon am Mittwoch abholen sollen, aber eine Migräne hatte mich außer Gefecht gesetzt.

Als ich das Frollein am Infoschalter des Bekleidungshauses frage, in welcher Etage ich die Schneiderei finde, teilt sie mir mit, dass die Schneiderei donnerstags zu hat und ich Freitag ab 9.30 Uhr wiederkommen soll.
"Was?! Nein!" kreische ich, einem Blutsturz ad hoc ganz ganz nahe.
"Die Hose muss morgen um 9.30 Uhr bereits in der Kirche sitzen! Haben Sie eventuell einen Ersatzschlüssel für die Schneiderei?"
"Die ham heute zu!" beharrt die dumme Nuss.
Mir schießen die Tränen in die Augen.
Oha, das arme Kind! Muss in seinen fiesen SkinnySlimfit Jeans die Abifeierlichkeiten absolvieren. Alle werden tuscheln.
Es wird furchtbare Fotos geben und ICH bin Schuld!
Er wird mich in alle Ewigkeiten hassen! Und die Ommas und Tanten ebenfalls.
Scheiße Scheiße Scheiße! Scheiß Migräne!
(Darauf, dass ich einfach eine andere Anzughose hätte kaufen können, bin ich im Schock gar nicht gekommen.)
Frl. Hiob schickt mich hoch in die Herrenabteilung: "Vielleicht können die weiterhelfen."

Der Herr in der Herrenabteilung verneint, als ich ihn nach der Hose frage, aber: "Wenn die Schneiderei geschlossen hat, hängen die fertigen Sachen an der Hauptkasse im 1. Stock."
Und ja - da hängt die Buchse tatsächlich!
Puh, Glück gehabt!

So, jetzt nach Hause, noch kurz epilieren, Fingernägel lackieren, mittels Youtube einen hübschen Knoten in die Krawatte klöppeln, Generalanprobe und dann früh ins Bett.

Elvis verabschiedet sich zu einem Freund.
Als er um Mitternacht heimkommt (ich bin noch hellwach, weil ich so lange mit Windsor, Merowinger und Co. beschäftigt war), stellt sich heraus, dass er seine Anzugschuhe beim Freund vergessen hat.
Außerdem ist ihm eingefallen: er muss noch vor der Kirche die Schulbücher abgeben, sonst gibt's kein Zeugnis.

Ich fluche.
Eigentlich wollte ich dieses Wochenende voller Festivitäten relaxed angehen.
Nun düse ich mit noch feuchten Fingernägeln durch die Nacht.
Lucky Luke hat einen gesegneten Schlaf, deshalb fährt Elvis mit; ich bin schließlich nachtblind, da hilft mir auch kein Navi.
Jetzt wäre ein Sohn mit Führerschein praktisch.

Wieder zuhause beschließt Elvis, dass er morgens vor der Zeugnisvergabe noch schnell mit dem Bus zur Schule fahren will, Bücher abgeben.
Mein Angebot, dass ich ihn gegen 8.30 Uhr auf dem Weg zum Kindergarten mit zur Schule nehme, lehnt er ab: die Bücher müssen bis 8.30 im Sekretariat sein.
Au Mann...


Für's Protokoll hier nochmal die Auswahl für die Mutti:






Geworden ist es dann keines von denen.
Das Riesenrüschige ganz unten rechts kam übrigens von der Pilotenmutter. Sie trug dieses Kleid 38 Jahre lang immer im Theater und der Oper. Hach...



Fortsetzung folgt...


Teil 2

Montag, 13. Juni 2016

Börsenbericht - Kandidat 16: Der Jäger

Kandidat 16: Der Jäger (47)

Ein Mann mit sehr süßen Grübchen schrub mich bei NeueLiebe.org an.
40 km entfernt wohnhaft, eigentlich ein Knockout-Kriterium, aber diese Grübchen...!

Wir wechselten schnell vom NL-Chat zu Whatsapp und keine 2 Tage später machte sich der Waidmann auf den Weg ins Sauerland.
Wir trafen uns in einem Eiscafé.



Er preschte mit Angeberkarre heran,
aber zum Glück ohne den Kopf des frisch erlegten Wildschweins,
den ich bereits dank Whatsapp kannte.


Er war wirklich unterhaltsam und als Selbständiger konnte er mir die Tücken der beschränkt abzugsfähigen Betriebsausgaben und die fiese Umsatzsteuerzahllast erklären (was mein derzeitiger Lehrer nicht kann!).
Er erzählte auch, dass die Frauen bei NeueLiebe.org per WA Videos von ihren Katzen, gefilmte Wohnungsrundgänge oder unaufgefordert Aktbilder schicken.
Auf so 'ne Idee bin ich ja noch nie gekommen!
Ich glaube, ich muss mich da mehr ins Zeug legen.

Es war ein kurzweiliger Abend, aber zusätzlich zu dem No-Go "Ich wohne mit 3 Teenagertöchtern, die argwöhnisch jede neue Frau begutachten", leistete er sich 2 grobe Schnitzer:
2 dunkelhäutige Kinder radelten vorbei.
Sein Kommentar: "Guck mal: Schoko-Crossies! Höhöhö!"
Nee! Nich "Höhöhö"!

Wenig später trotzte ein ca. 4-jähriger vor der Eisdiele und brüllte die Mama an.
Sein Kommentar: "Sowas gäb's bei mir nicht! Neulich hat sich bei Rewe ein Kind unter'm Süßigkeitenregal versteckt, weil die Mutter ihm nix kaufen wollte. Den hätte ich mit den Füßen da drunter 'rausgetreten!"
Äh...?

Er will mich wiedersehen.

Schickt mir romantische Fotos:

Ah und oh!
Der Mann hat eine Lichtwand im Garten. Boah!
Aber Füße, ey, FÜßE!
Als wäre es nicht schlimm genug, dass ich mir dank milderer Temperaturen
wieder Trilliarden Mauken bei Instagram & Co. angucken muss!


Und während ich noch überlege, wie ich ihn supinett abservieren kann (denn: ärgere niemals einen Mann mit Waffe!), bekomme ich diese Nachricht:

Hallo, hast Du Lust ein Café mit mir zu trinken?
- Ein ganzes Café?? Sorry, aber das schaffe ich nicht  :-)))
OK. Dann eben nicht.

Er ist nicht der Hellste - Gottseidank, denn damit hatte sich für ihn die Sache erledigt.



Delinquenten 1 - 15: HIER

Sonntag, 15. Mai 2016

Börsenbericht - Kandidat 15: Der Tierarzt

Kandidat 15: Der Tierarzt (61)

Ich gestehe, ich traf mich mit Methusalem nur, weil er Arzt ist.
ARZT ey! AAAARZT!!
MIT Doktortitel!
Ein Traum hätte wahr werden können!

Der Doktor sah für sein Alter noch recht fesch aus. Hätte locker für Mitte Fuffzich durchgehen können, einzig sein leichtes Hinken und die beginnende Schwerhörigkeit verrieten höheres Alter.

Wir trafen uns in einem Bistro.
Er eröffnete damit, dass er an diesem verregneten Pfingstsonntag bereits ein Leben gerettet hätte; was ich denn für heute vorweisen könnte, höhö...?

Und dann schilderte er sehr sehr detailverliebt und gestenreich, wie er morgens
1 Stunde lang einen faustgroßen und steinharten Kotbrocken aus einem Junghund geprockelt hatte.
Ich hätte ebenso detailverliebt und gestenreich kontern können, dass ich 1 Stunde damit beschäftigt war, faustgroße Wachsbrocken in mein Haar zu prockeln, damit mein neuer Herrenhaarschnitt (fragt nicht!) optimal liegt; schien mir aber zu unspektakulär.

Ich habe eine Menge gelernt:
über Pferdezucht (wusstet ihr, dass Totilas sich mal beim Bespringen einer Stute verletzt hat, der Trottel?)
Und Pulvermanns Grab.
Und Nierengrieß bei Hamstern.
Und kotzende Filzläuse.
Und Jessica, die Tochter von Bruce Springsteen, die erfolgreiche Springreiterin ist.

Als das Essen kam, ich mein Handy zückte und knipste ("Sorry, ist so eine Marotte von mir"), schob er ohne zu zögern seinen Teller daneben:
"Dann musst du mein Essen aber auch knipsen."
Woah, der ideale Partner für Bloggerinnen!
Sehr gute Reaktion. 




Sehr schlechte Reaktion:
mir beim Abschied einen feuchten Schmatzer auf den Mund zu drücken.
Buäch ey!
Macht man nicht!
Auch nicht mit Doktortitel!

Der Abschied kam übrigens in Form eines Notrufs ("Hilfe, mein Gekko pinkelt Blut!") schneller als erwartet; aber gut, 2 Stunden lang jemandem zuzuhören, der ausgiebig über Pferdesperma, Derbyregeln und Hyperflexion doziert, kann recht ermüdend sein und dann reicht's auch.

To be continued?
Eher nicht, nö.


Bisherige Traumtypen, allesamt ohne Doktortitel: HIER

Dienstag, 10. Mai 2016

Witwenbasics

"Du, Juli, mein Sprudel ist leer. Was mache ich nun mit den ganzen leeren Flaschen?"
- "Bei Edeka gibt's einen Pfandflaschenautomaten. Da schiebste die rein."
"Bei Edeka in einen Automaten schieben? Echt??"
1 Stunde später, Whatsapp-Nachricht:
"Stell' Dir vor: man schiebt da die Flaschen rein und kriegt dann sogar Geld dafür!"
Ja, Wahnsinn!!


"Ich habe eine Mail bekommen; jemand hat bei Amazon einen 500-Euro-Gutschein für mich hinterlegt, ist das nicht toll??"
Nein, ist es nicht. Vor allem wird es mega untoll, wenn man auf den angehängten Link klickt....


"Die Handyabrechnung ist gekommen. SMS kosten Geld?!"


"Der Kronleuchter im Wohnzimmer funktioniert nicht mehr! Alle Birnen kaputt. Aber das macht nichts, dann halte ich mich eben nicht mehr im Wohnzimmer auf."
- "Alle 8 gleichzeitig? Glaub ich kaum. Hast Du mal den Sicherungskasten gecheckt?"
"Wo ist denn der Sicherungskasten??"


"Die Tageszeitung hat die Quartalsrechnung geschickt. Die ist aber an Oppa adressiert. Dann muss ich die doch nicht bezahlen, oder?"


"Gestern ist mir im Fitness-Studio ganz schlecht geworden. Ich hatte nichts zu trinken dabei. Die Sportflasche war leer. Sonst hat Oppa mir die vorher immer mit Wasser gefüllt."
...und bei dieser Flasche handelt es sich nicht etwa um ein hochkompliziert zu befüllendes Hochleistungssportlertrinkgefäß, sondern um eine stinknormale Sigg-Pulle!

*seufz*


Liebe Männer!
Ich bin sicher, ihr meint es gut, aber lasst Muddi auch mal was alleine machen und tragt ihr nicht ständig den Arsch hinterher! Denn wenn ihr euch irgendwann auf ewig verabschiedet, ist eure Witwe mit so popligen Basics wie "Wo gehen leere Flaschen hin?" überfordert.

Liebe Ehefrauen!
Seid mal in euren Beziehungen nicht so faul und kümmert euch selbst ab und an um so fiese Dinge wie Leergutentsorgung, Ölstandskontrolle und Siphonsäuberung!
Denn wenn Vatti sich auf ewig verabschiedet, dann sitzt ihr wochenlang im Dunkeln, weil ihr nicht wisst, wo der Sicherungskasten ist? Ernsthaft?? Nein, denn wir wollen ja kein jämmerliches Bild abgeben, nicht wahr?


Ich plädiere für die Einführung von Witwenschulen.
Mann tot? Zwangseinschulung!
4 Wochen Intensivtraining "Wie frau ganz alleine klar kommt".
Wer will, kann noch den 27-wöchigen Zusatzkurs: "Tanken für Anfänger - Warum Super niemals nie nicht in ein Dieselfahrzeug darf" buchen.
Auf Wunsch auch verlängerbar um das Modul: "Busfahren für Anfänger".