Mittwoch, 26. November 2014

Ich kann nur Jungs, Riesen und Süße

Ich will ja nicht angeben, aber ich habe nicht nur sehr große, sondern auch sehr süße Söhne!

Beweise?
Bitte schön:

Neulich zur U3 bei der Kinderärztin:
sie untersucht hier & da und spricht derweil beruhigend leise auf Lucky Luke ein.
Dann hält sie plötzlich inne, guckt mich erschrocken an und sagt:
"Oh, ich habe Ihren Sohn gerade 'mein Schätzchen' genannt! Das ist unprofessionell. Tut mir leid, aber er ist wirklich sooo süß!"

Fühlte mich direkt erinnert an 2004, als Elvis in die Schule gekommen war und ich beim allerersten Elternsprechtag vor der Lehrerin saß, die ein kleines Notizbuch vor sich liegen hatte, in dem ich kopfüber lesend nur "ELVIS:" erkennen konnte.
Irgendwann kullerte ihr Stift zu Boden, sie bückte sich danach und ich nutzte die Gelegenheit und beugte mich rasch über ihr Notizbuch.
"Elvis: schüchtern, zurückhaltend, sehr süß" war da zu lesen.

Tja...

Eigentlich müsste ich glatt noch ein Kind bekommen - zu rein statistischen Zwecken.

Mittwoch, 19. November 2014

Outfit des Grauens - Beerdigungsoutfit

Unlängst klappte unser Onkel Hünnen Kacks (sauerländer Spitznamen - fragt nich'...) die Hufe hoch.

So traurig der Anlass, so witzig der Good-Fellas-Look von Elvis und seiner Oma, den ich euch nicht vorenthalten wollte:


Elvis und Omma im Partnerlook.
Pffff. Mit MIR würde der nie im Partnerlook gehen! NIE!
Und ich habe schon einige hübsche Vorschläge diesbezüglich gemacht.
Und bei Facebook hat er mich auch immer noch nicht geaddet.
Pffffffffff......!


Label: Outfits des Grauens

Samstag, 8. November 2014

Outfit des Grauens - Der Kittelblusenkittel

Hier eins meiner (ex-)Lieblingskleidungsstücke:





Lang genug, um den Po zu bedecken.
Breit genug, um Hüftspeck zu kaschieren.
Rot genug, um dem Täng zu schmeicheln.
Aus gekämmter Baumwolle, die im Sommer wunderbar kühlt.

Nun trug sich in diesem Sommer folgendes zu:

Situation 1

Ich stehe bei Penny vor'm Konservenregal Frischgemüsestand und suche nach Erbsen und Möhrchen, da ertönt es von rechts:

Frau"Sagense mal, wo finde ich denn Speisestärke?"
Ich so"Äh, keine Ahnung."
Frau"Und die Cashewkerne?"
Ich"Keine Ahnung!"
Frau, mittlerweile muffig: "Gibt's denn noch die Krönung im Sonderangebot?"
Ich: *böseguck* und *schulterzuck*
Frau, mustert mich von oben bis unten: "Ach sooo! Ich dachte, sie arbeiten hier."

Hääääh?
Sehe ich aus, als könnte ich mich HIER unbemerkt dazu stellen?

Und tragen Pennymitarbeiterinnen wohl Pumps bei der Arbeit?! Ich denke, eher nicht.




Situation 2


Ich lehne im Kinderkrankenhaus, in dem Lucky Luke ein Stelldichein hatte, an der Theke (oder wie heißt das? Counter?) und warte auf das georderte Milchfläschchen, da ertönt es von links:

Vater von anderem Baby: "Ist Dr. Müller noch im Haus?"
Ich: "Äh, keine Ahnung."
Vater von anderem Baby: "Und wann ist heute Visite?"
Ich: "Keine Ahnung!"
Vater von anderem Baby: "Es geht um das Rectodelt für meine Tochter. Also..."
Ich: "Alter, eine gebärmutterfarbene Bluse und eine weiße Hose machen mich noch lange nicht zur Kinderärztin! Und seit wann trägt Pflegepersonal Ballerinas?!"

...gedacht...
Sagen musste ich nichts, in dem Moment kam die Schwester mit dem Fläschchen und ich verdrückte mich.

Kann froh sein, dass ich damals nicht die dazu passende rote Hose mitgekauft habe!
Sonst würde man mich womöglich mit 'nem Feuerwehrmann oder einer Hare-Krishna-Nonne verwechseln!

Also ab in den Altkleidersack...

Label: Outfit

Dienstag, 21. Oktober 2014

Flauschbrot

Morgens, halb 10 in Deutschland.

Elvis schickt eine SMS.
Skandal! Sein Pausenbrot ist schimmelig!

Ich so: "Was?! Das Brot habe ich doch gestern erst gekauft, wieso is'n das schimmelig? Das kann gar nicht sein!"
Elvis: "Dohoch!"
Ich: "Warte, ich guck mal." und hechte, als gute Mutter direkt schlechtgewissig, zum Brotkasten, das Weißbrot checken.
Wie konnte mir Rabenmutter das bloß entgehen?! Fast hätte ich mein eigen Fleisch und Brot ..äh.. Blut vergiftet!
Aber nee, das Brot ist einwandfrei.
Ich: "Also ich sehe hier keinen Schimmel. Bist Du sicher?"
Elvis: "Ja klar, die halbe Schwarzbrotschnitte ist weiß! Was soll ich denn nun essen? Mir ist schon ganz schwummrig *mimimi*!"
Ich: "Och, Du armes Ki... Moooment - SCHWARZbrot? Ich hatte Dir ein Weißbrot geschmiert!"

Wie sich herausstellte hatte er versehentlich in das Brot gebissen, das noch von VOR den Ferien in seinem Rucksack rumgammelte.
Muhahaar!

Tja, selbst Schuld, schlampige Schlampe, die!



Meine Bentobox zum Thema "Putzige Pelztiere":



Donnerstag, 21. August 2014

Frisch geschieden!

Neulich beim Familiengericht:
die Scheidungswillige, die nach SoVa und mir in den Gerichtssaal kam, trug ein hautenges, kurzes Etuikleid und High-Heels, die Haare kunstvoll aufgesteckt, perfektes Make-Up, Handtasche passend zum Gürtel, passend zum Schuh, passend zum Lippenstift.
Mein Anwalt war sofort verliebt.
Ich auch.

Ich selbst hingegen musste tatsächlich in meiner 8-Euro-Umstandsjoggingbuxe von Lidl zum Scheidungstermin, weil mir nix anderes mehr passt!
*hmpf*
Irgendwie hatte ich mir das stilvoller vorgestellt...

"Ärgere Dich nicht", sacht unser Oppa. "Dann haste wenisgtens 'ne Anekdote für später zum erzählen!"




Der Taxifahrer, der mich hinfuhr, schenkte mir ein Päckchen Tempos ("Für alle Fälle! Und wenn Sie nicht weinen müssen, schieben Sie's Ihrem Exmann rüber.") und ein Stück Pizza ("Sie sehen aus, als könnten Sie's vertragen. Hat meine Frau selbstgemacht!")
Tja, so sindse, die Sauerländer Taxifahrer.
Beispiel nehmen, Berliner!
Und Kölner!
Gut, zum Abschied wollte er ausgiebigst meinen Bauch befühlen, aber hey, dafür dass ich mittags nicht kochen muss, lass' ich mich gerne mal tätscheln, nicht wahr.

Der Richterin faselte was von Eilverfahren blabla, Scheidung gültig ab SOFORT und nicht erst nach der 4-wöchigen Widerspruchsfrist.
Woooohooo!
Hat mich sehr gefreut!
Hätte mich ein klein bisschen mehr gefreut, wenn mein Anwalt mich VORHER von seiner Aktivität diesbezüglich in Kenntnis gesetzt hätte.

Egal, ich bin nun ein geschiedenes, schwangeres Frollein.
Ein Träumchen...

Glückwünsche, Geschenke und Heiratsanträge bitte an die bekannte Adresse.